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Das Gold des Hasen
Der Angsthase hinterlässt ein Testament: Nach seinem Tod soll der größte Angsthase des Waldes seinen gewaltigen Goldschatz erben …
| Lieferzeit | 1 - 2 Werktage |
|---|---|
| Autor | Baltscheit, Martin; Schwarz, Christine |
| Verlag | Beltz |
| Status | Standard |
| Typisierung | Bilderbuch |
| Altersangabe | Ab 5 Jahren |
Der Angsthase ist gestorben! Fast hätten es die Tiere nicht bemerkt. Doch er hinterlässt ein Testament: Nach seinem Tod soll der größte Angsthase des Waldes seinen gewaltigen Goldschatz erben … Jedes Tier ist überzeugt davon, Anspruch auf das Erbe zu haben, und erzählt von seiner großen Furcht vor diesem oder jenem. Aber dann erleben sie alle eine Überraschung: Ausgerechnet der große böse Wolf schlottert vor Angst – vor Rotkäppchen, vor dem Jäger, ja sogar vor den sieben Geißlein. Die Tiere sind erschüttert und sprechen ihm einmütig das Erbe zu. Nachts sitzt der Wolf im Haus des Angsthasen, zählt seine Goldstücke und lacht sich ins Fäustchen. Wie dumm die Tiere sind! Doch wenn er sich jetzt ein leckeres Geißlein fangen will – wer bewacht dann seinen Schatz? Ein seltsames Gefühl schleicht sich ein ...
Alle Hasenfüße werden sich nach dieser hintersinnigen Fabel in neuem Licht sehen und die wohligen Schauer genießen, die die Bilder von Allroundgenie Martin Baltscheit und Christine Schwarz beim Betrachten auslösen!
Rezension
| „Das Gold des Hasen“ von Martin Baltscheit und Christine Schwarz erschienen bei Beltz & Gelberg Verlag Bilderbuch ab 5 Jahren Der ängstliche Hase hat ein Testament hinterlassen: Seinen unermesslichen Reichtum soll der größte Angsthase des Waldes erben. |
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Auf seiner Beerdigung streiten die Tiere darüber, wer denn nun am meisten Angst habe – und der große böse Wolf gewinnt! Er hat Angst vor Rotkäppchen, dem Jäger, den sieben Geißlein … Alle sind sich einig: der große böse Wolf ist der größte Angsthase des Waldes! Als der Wolf im Haus des Hasen seinen neuen Schatz bewundert, freut er sich über die Leichtgläubigkeit der Tiere, doch als er Hunger bekommt fragt er sich: „Wer passt auf mein Gold auf, während ich auf die Jagd gehe?“ Er bleibt zu Hause – und hat Angst!
Text
Mit feinsinniger Sprache erzählt der Autor die Fabel und wechselt gekonnt zwischen kurzen, erklärenden Sätzen („Nach der Beerdigung traf man sich auf der großen Wiese.“ s. S. 12) und tiefgründiger Bildsprache („In jedem Schatten wohnten sieben der zwölf allerschlimmsten Alpträume. Auf jedem Blatt saßen Schrecken und Panik und schrien sich an.“ s. S. 31). Die Textfarbe ist mal schwarz, mal gold, und auch die Schriftgröße ändert sich – so wird einzelnen Sätzen noch mehr Nachdruck verliehen.
Bilder
Die grandiosen Bilder von Christine Schwarz greifen auf jeder Seite die Gefühle und Stimmungen auf und erklären viel mehr, als es der Text alleine könnte. Die beinahe fratzenhaft verzerrten Gesichter der Tiere, die von ihren Ängsten sprechen, stimmen nachdenklich und gehen unter die Haut. Das Haus des Hasen wird mit großem Vorhängeschloss und einem hohen Zaun dargestellt und der Wolf sitzt am Ende in einer ähnlichen Haltung auf der Schatztruhe wie am Buchanfang der Angsthase. Die meisten Bilder haben einen dunklen, oft düsteren Hintergrund und beeindrucken durch die Größe (eine komplette Seite je Doppelseite) noch mehr.
Fazit
Eine lehrreiche Fabel über Besitz und Glück, die ganz ohne erhobenen Zeigefinger auskommt und vor allem ältere Kinder, aber auch Jugendliche und Erwachsene anspricht.
