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nur wir alle
Es entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, und die Maus nickt: "Spielen? Nur wir alle! Das wäre ja auch mal was ..."
| Lieferzeit | 1 - 2 Werktage |
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| Autor | Pauli, Lorenz |
| Verlag | Atlantis |
| Status | Standard |
| Typisierung | Bilderbuch |
| Altersangabe | Ab 4 Jahren |
Ein Hirsch (etwas gelangweilt), eine Maus (die balancieren übt), ein Fisch (der vor lauter Dazugehörenwollen eine Stimme findet), ein Erdmännchen (ungewöhnlich aufgeregt) und ein Bär (vermeintlich hungrig) – sie alle haben ihre Rolle in dieser Geschichte. Als der Eimer Wasser verliert, in dem der Fisch mit dabei ist, retten sie ihn mit vereinten Kräften – und mit einer Portion Glück im Unglück.
Dabei entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, und die Maus nickt: "Spielen? Nur wir alle! Das wäre ja auch mal was ..."
Pressestimme: Stuttgarter Zeitung
"In Paulis witzigem Text meldet sich der eigentlich stumme Fisch, wie betont wird, gleich zwei Mal zu Wort. Die anderen Tiere quasseln ganz selbstverständlich. Schärer zeigt sie in hinreissenden Bildern und, wenn es richtig spannend wird, mit dramatischen Detailzeichnungen."
Quelle: http://www.ofv.ch/index.php?action=titel_detail&id=15365, 03.12.2012.10:24 Uhr
Rezension
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„nur wir alle“ Ein gelangweilter Hirsch trifft auf eine trainierende Maus. Sie trainieren zusammen. Ein Fisch möchte gerne mitmachen, hat aber leider keine Füße. Also machen sie eine Expedition zum Ende des Baches – zu dritt. Ein Erdmännchen, das sie unterwegs treffen, warnt sie vor dem bösen Bären und schließt sich auch an. Doch der Bär findet sie zum Glück trotzdem – und rettet den Fisch! |
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Text
Der bekannte Autor Lorenz Pauli erzählt mit einfachen Worten, wie sich sehr unterschiedliche Tiere treffen und trotz verschiedener Ideen einen gemeinsamen Kontext finden. Manchmal gibt der eine nach, manchmal der andere – und einer will auch gar nicht nachgeben: die Elster. Aber die bleibt dann während der Geschichte auch allein und schließt sich erst ganz am Ende, sozusagen außerhalb der Geschichte, den spielenden Tieren an. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt: von den einzelnen Tieren und einem neutralen Erzähler. So werden die Gedanken, Beweggründe und Persönlichkeiten der Tiere dargestellt.
Bilder
In den großen, querformatigen Bildern spielt Kathrin Schärer mit den Perspektiven – mal über, mal unter der Wasseroberfläche, aus Sicht des Hirsches oder der Maus. Durch die meist sehr menschliche und teilweise regelrecht übertriebene Mimik sind die Gefühle sehr klar und nachvollziehbar. Der Hintergrund ist in den meisten Bildern nur angedeutet und unterstreicht so das Geschehen. Die Verzweiflung zum Beispiel, als die Tiere dem Fisch nicht helfen können und plötzlich der Bär auftaucht, wird durch den schwarzen Hintergrund regelrecht fühlbar.
Fazit
Toll, toller, am tollsten – meiner Meinung nach eines der besten Bilderbücher der letzten Jahre zu den Themen Gemeinsamkeit, Freundschaft und Gruppe. Sehr empfehlenswert!
